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Willkommen beim Dresdner Ruderverein e.V.

Aktuelles

2. TK-Rowing Cup
zum Dresdner Stadtfest am 18./19.August 2018
Mit Spannung beobachtet von Ina Kalder

Das spannende Hochschul-Achterrennen der Dresdner Partnerstädte sorgte wiederholt für großen Andrang am Elbufer. Der Startbereich am „Blauen Wunder“ ist gut besucht, wie wir es sonst eher von englischen oder amerikanischen Regatten kennen. Coventry sicherte sich die Pole-Position am Tag zuvor beim Ergo-Zeitfahren auf dem Volksfestgelände in der Innenstadt.

Nach einem spannenden Rennen der neun Achter siegte die Mannschaft aus Eindhoven/ NL. Es ist ein traumhafter Anblick von der Brühlschen Terrasse aus, wenn die Boote mit kräftigen Ruderschlägen unter den Elbbrücken auftauchen.

Leider war die Zielansage zu leise. Wenn im nächsten Jahr lauter, dann könnten die zahlreichen Zuschauer richtig mit fiebern. Auf alle Fälle ist dies eine gelungene Idee, um den Rudersport in Dresden attraktiv zu präsentieren. Kameras auf dem Wasser und in der Luft ließen auch die Ruderfreunde vor den Bildschirmen das Rennen hautnah miterleben.

Wir freuen uns auf 2019 !!!

Teilnehmer des diesjährigen Ruderspektakels waren:

  • HSBA Rowing Team Hamburg
  • University of Warwick Boat Club (Coventry)
  • St. Petersburg I
  • St. Petersburg II
  • TU Dresden
  • Breslau - Polen
  • De Thêta Acht  Eindhoven / NL
  • Mix-Boot Skopje – Mazedonien / Dresden
  • Zheda-Achter   Hangzhou / China

***

Bericht vom TU-Achter, der 2017 den Cup holte
von Tina Illmann

Nach viel gemeinsamem Training und drei Einheiten mit Olympiasieger Karl Schulze waren wir bereit. Gemeinsam mit den Studenten der TU-Dresden ging ich also gegen acht starke Teams an den Start des 2. TK Rowing Cup. Am Samstag fuhren wir erstmal auf dem Volksfestgelände die Startposition aus, schließlich können ja nicht neun Achter nebeneinander auf der Elbe starten. Per Los wurde entschieden, wer gegen wen auf dem Ergo fährt. Meine Jungs durften als erstes auf dem Ergo Platz nehmen und legten mit einer Zeit von 00:01:24:32 auf 500 m die Poleposition fest. Während die anderen Teams noch fahren mussten, hofften wir natürlich, dass uns keiner zeitlich unterbietet. Am Ende des Tages waren dann doch zwei Boote schneller als wir, und somit teilten wir uns mit Hamburg die Startposition 3.

Gegen 16:00Uhr trafen wir dann alle im Vapiano zum Essen ein, wo es dann auch 17:00 Uhr die Sicherheitsbelehrung für den Sonntag gab. Für mich als Steuerfrau war vieles bekannt, aber für alle auswärtigen Steuerleute war es wichtig zu wissen, wie zum Beispiel welche Seite der Boje genommen werden muss etc. So ging der Samstag dann aber auch schon zu Ende.

Am Sonntag trafen wir Dresdner uns erst 12 Uhr. Während die anderen schon trainiert haben, um mit den Leihbooten zurecht zu kommen, konnten die Fledermäuse (Skopjes am Start) und wir uns entspannt zurücklehnen, da wir unsere Boote täglich im Training gefahren sind. Gegen 13 Uhr machten auch wir uns langsam zur TU auf, um die Boote, nach einer kleinen Trainingsrunde bis zum Seglersteg, auch auf die andere Elbseite zu bringen. Da dort kein Steg ist, hieß es übers Wasser aussteigen, Boot nehmen und über die im Wasser liegenden, teils echt spitzen Steine an Land kämpfen – ohne das Boot fallen zu lassen. Aber es ging alles gut und die Helfer hatten es gut im Blick. Noch mal eine kleine Trinkpause und vor der Sonne schützen, bevor wir Steuerleute alle vom Schiedsrichter mit Funkgeräten ausgestattet wurden.

Wie in der Belehrung besprochen wurde, ging zuerst das letzte Boot auf die Elbe und so zog es sich durch, bis das beste Boot als letztes auf dem Wasser war. Sichtlich aufgeregt waren nicht nur die Studenten sondern auch Olaf, unser Trainer. Als wir dann alle in Startposition startbereit lagen, stieg bei mir dann auch die Aufregung, da mir in diesem Moment bewusst wurde, wenn hier ein Boot den Start versaut, dann gibt es eine Art Massenkarambolage. Dieser Gedanke gefiel mir echt gar nicht und ich hoffte innerlich, dass vor uns die Boote aus Coventry (Poleposition) und Eindhoven (Position 2) gut weg kommen und ich keinem ausweichen muss.

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Ausfahren der Startposition per Ergometer.
Foto: Durch Tina Illmann bereitgestellt

 

Durch einen verfrühten Start hat leider das MDR-Motorboot eine tierische Welle geworfen, mit der Eindhoven und Coventry zu kämpfen hatten und schlussendlich unterm Blauen Wunder (etwa 30m Fahrt nach dem Start) zusammenstießen. Ich schnappte mir daraufhin die Chance und machte den Studenten klar, dass sie nun vorne liegen, da wir Hamburg mit unserem Start hinter uns ließen. Sichtlich motiviert, den Abstand zu vergrößern, gaben meine Jungs alles. Als ich dann die Chance ergreifen wollte, von der Innenbahn in die Außenbahn mit Strömung zu wechseln, bekam ich direkt vom Schiedsrichter durch den Funk die Anweisung, auf meiner Bahn zu bleiben. Schade, aber was soll man da machen? Bis kurz vor der Waldschlösschenbrücke hielten wir den ersten Platz, aber dann konnten wir dem Achter aus Eindhoven nicht mehr standhalten und somit hieß es nun, Position 2 zu verteidigen. Wir setzten uns recht weit vom Feld ab, und so näherten wir uns auch meiner zweiten Sorgenstelle, die Durchfahrt an der Albertbrücke. Dort gab es die Anweisung 500m davor, sich zu entscheiden, durch welche Öffnung man fahren will und dazu ein Überholverbot. Aber da sich Deborah (Stf. Eindhoven) rechtzeitig für die Backbordseite entschied, konnten wir früh genug auf die Steuerbordseite wechseln.

Auf dem letzten Kilometer gaben die Jungs noch mal alles, aber Eindhoven war nicht mehr zu schlagen und so überquerten wir glücklich und stolz als zweiter Achter die Ziellinie. Noch ein kleines Interview mit dem MDR, und dann durften wir auch hier wieder über Wasser aussteigen. Wir beglückwünschten Eindhoven, nachdem sie ihre Steuerfrau baden schickten und gingen dann hinter die Brücke zu den anderen Teams. Gemeinsam ging es mit den anderen acht Teams nun rüber auf den Theaterplatz, wo die Siegerehrung wartete. Geehrt wurde jeder mit Urkunde und Medaille. Nachdem es noch ein gemeinsames Siegerfoto auf der Bühne und im Zwinger gab, ging es dann für alle wieder ins Vapiano zum Essen. So endete wieder ein schönes Wochenende.

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Von der Ruder-Bundesliga berichtet

4. Renntag in Leipzig:
Dresdner TK-Achter  überzeugt bei Flutlichtrennen
von Lukas Nitzsche

Das Fast-Heimspiel in Leipzig beim PLANAT-Renntag begann für die Männer von der Elbe mit einem sehr unsauberen Rennen im Zeitfahren. So mussten sich die Recken aus der Landeshauptstadt im direkten Duell der Überraschungsmannschaft aus Giessen geschlagen geben, konnten aber trotzdem die sechstschnellste Zeit im 18 Boote grossen Feld einfahren. Im Achtelfinale galt es nun, gegen den 13. des Zeitfahrens aus Hannover eine starke Leistung zu zeigen. Dies gelang den Dresdnern jedoch nicht im vollen Masse. Zwar gingen sie siegreich aus dem Duell mit den Niedersachsen hervor, aber ein richtiges Ausrufezeichen an die Konkurrenz konnte nicht ausgesandt werden.

Im anstehenden Viertelfinale hätte der TK-Achter mit einem Sieg in den Kampf um die begehrten Medaillen einsteigen können, doch es stand der Tabellenführer aus Berlin im Weg. Trotz eines guten Rennens und einer ebenfalls sehr guten Zeit hatten die Dresdner den Bundeshauptstädtern nichts entgegen zu setzen. ”So wie die Berliner aktuell drauf sind, ist es, wenn keine groben technischen Fehler passieren, nahezu unmöglich, die Jungs zu schlagen”, gibt Cheftrainer Dieter Lembke zu Protokoll und Mittelschiffmotor Justus Böttcher ergänzt: “Berlin konnte sich noch mal mit zwei Nationalmannschaftsruderern verstärken, auf solche Reserven können wir nicht zurückgreifen, jetzt gilt es diese Klatsche aus den Köpfen zu bekommen und ein starkes Halbfinale zu fahren”.

Eben dieses ”starke Halbfinale” lieferten die Männer vom Dresdner Ruder Club und Dresdner Ruderverein gegen den mit ehemaligen Weltmeistern und Olympiasiegern gespickten ”Emscher Hammer” aus Wanne-Eickel und Hamm auch ab und buchten mit einem Luftkasten Vorsprung die Finaltickets um die Plätze fünf und sechs.

Der Gegner für die Männer aus Elbflorenz war kein geringerer als der Lokalmatador und Medaillengewinner des Vorjahres – der Wurzen-Achter. Um das Sachsenderby zu gewinnen, musste den Dresdner Ruderern Moritz Böse, Lukas Nitzsche, Ferdinand Auerswald, Michael Abel, Leon Roggenland, Florian John, Justus Böttcher, Elias Warkus, Raffael Bischoff und Sören Mannack unter Flutlicht ein perfektes Rennen gelingen. Doch die ”Speerspitze” kam, auch aufgrund eines Steuerfehlers, nicht so recht in Fahrt, sodass der TK-Achter mit einer halben Bootslänge Abstand die Ziellinie unterhalb des Rennbahnstegs passierte. “Trotz des verlorenen Finals war es dennoch ein guter Wettkampf, mit der Dunkelheit und dem Flutlicht im letzten Rennen sind wir nicht ganz so gut zurechtgekommen, wie wir uns das erhofft haben, aber letztendlich konnten wir die Schwäche vom Witten-Achter nutzen und uns zurück auf Tabellenplatz fünf schieben”, resümierte Teamkapitän Sören Mannack.

Der TK-Achter Dresden freut sich nun auf das Ligafinale am 08. September in Bad Waldsee und bedankt sich bei allen Sponsoren und Fans, welche vor Ort oder am Livestream mitgefiebert haben.

 

5. Renntag in Bad Waldsee
TK-Achter Dresden beendet Ruder-Bundesliga- Saison 2018 auf einem sensationellen fünften Platz!

Der letzte Renntag der „schnellsten Sprintliga der Welt“ begann für die
Männer von der Elbe mit einem sehr anspruchsvollen Zeitfahrduell gegen den Köpenick-Achter, welches das Team um Mannschaftskapitän Sören Mannack trotz starkem Seitenwind für sich entscheiden konnte. Im anschließenden Achtelfinale gegen Liganeuling Wetzlar-Limburg galt es für die Landeshauptstädter, den direkten Vergleich zu gewinnen und sich ein gutes Gefühl für das anstehende Viertelfinale zu holen. Dresden konnte sich zwar im Endspurt gegen die Hessen behaupten, erzielte jedoch wie beim „Melitta-Renntag“ die langsamste Zeit aller Achtelfinalsieger und rutschte in die untere Tabellenhälfte ab.

Die daraus folgende Viertelfinalpaarung sorgte für ein Deìja-vu. Wie in Minden ging es gegen das Schlusslicht aus Bernburg und erneut gab es für die Elbestädter die Möglichkeit, sich durch eine gute Zeit zurück in das Rennen um die Plätze 5-8 zu katapultieren. Nach dem sehr deutlichen Sieg gegen die Salzländer blieb bei den Dresdnern die Spannung noch eine Weile erhalten. Nach langem Warten und zahlreichem hin und her durch Probleme mit der Ergebnisliste stand nach zähen 40 Minuten endlich fest, dass die Zeitregel erneut griff und der TK-Achter zurück in die obere Tabellenhälfte rutscht, sich somit unabhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz den wackligen fünften Platz in der Abschlusstabelle sichert!

Im folgenden und ausschließlich für das Tagesergebnis entscheidenden Halbfinale und Finale, musste sich die „Speerspitze des Ostens“ zuerst gegen die Überraschungsvierten von Leipzig aus Gießen und später auch gegen den wieder erstarkten „TÜV Nord Maschsee Achter“ aus Hannover geschlagen geben, sodass der Renntag mit dem achten Platz beendet wurde. Dies konnte aber die Freude über den fünften Platz in der Abschlusstabelle nicht mehr trüben.


Für den emotionalen Höhepunkt sorgte jedoch die Ganzbootchoreografie des Teams mit der Aufschrift „Danke Dieter“ zur Verabschiedung von Dieter Lembke. Als Cheftrainer, Organisator, Fahrer und Freund schärfte er die „Speerspitze“ und führte sie von der roten Laterne der zweiten Liga aus der Saison 2017 auf Tabellenplatz 5 der Ruder-Bundesliga Saison 2018. Nach vielen Jahrzehnten voller Rudersport absolvierte er in Bad Waldsee seinen letzten Bundesliga-Renntag, nun folgt der wohlverdiente Ruhestand.

AchterWaldsee

Tabellenplatz 5 als Abschluss in Bad Waldsee
Foto: Alexander Pischke

Der TK-Achter fiebert aber bereits jetzt, trotz einiger schmerzlicher Abgänge, der Saison 2019 entgegen und bedankt sich herzlich bei allen Personen und Institutionen, die die Mannschaft auf verschiedenen Wegen unterstützt haben.

 

***

8. Benefizregatta Rudern gegen Krebs in Dresden

100. Jubiläumsregatta in Dresden
von Klaus Kirschner

Die Regatta ist Geschichte. Am 15. September kämpften 117 Mannschaften aus allen Bereichen des täglichen Lebens auf der Blasewitzer Regattastrecke um den Sieg in verschiedenen Kategorien. Es gab Vorläufe, Hoffnungsläufe, das Halbfinale und schließlich den finalen Abschluss. Gerudert wurde in Gig-Vierern  über eine Strecke von jeweils 300m.

Die 8. Benefizregatta in Dresden war eine besondere Regatta, denn es war die 100. Regatta, seit im Jahre 2005 durch die Stiftung „Leben mit Krebs“ diese Sportveranstaltung ins Programm vieler deutscher Städte aufgenommen wurde. Mit nunmehr 100 Regatten an 23 Standorten und über 25.000 aktiven Teilnehmern ist diese Regatta eine einzige Erfolgsstory. Das unbestrittene Ziel der Regatta, mit den gewonnenen Start- und Sponsorengeldern sowie unzähligen Spenden die Lebensqualität einer großen Zahl von Tumorpatienten nachweislich zu verbessern, ist in schöner Weise aufgegangen. Die Veranstalter sprechen von Erlösen in Millionenhöhe. Über 10.000 Patienten konnte geholfen werden.

Das Interesse von Unternehmen, Institutionen, Sportvereinen und Privatpersonen, mit einem Team an der Benefizregatta teilzunehmen, stößt auf jährlich steigendes Interesse, was die zur Verfügung stehenden Ausbildungskapazitäten immer mehr übersteigt. Die Organisatoren bedauerten aufrichtig, dass in diesem Jahr nicht alle einen Startplatz für die Regatta erhalten haben, zu schnell waren die Boote ausgebucht.

Wochen vorher hatten die Ruderkameraden der Rudervereine des Sächsischen Elbe-Regattavereins die Mannschaften ausgebildet. Dass dabei in übergroßer Anzahl Sportler waren, die noch nie in einem Ruderboot gesessen hatten, verdeutlicht die Schwierigkeit der kurzfristigen Ausbildungsaufgabe. Aber auch alte Hasen waren dabei, die bereits in den vergangenen Jahren zu den Medaillengewinnern zählten.

Aus Sicht des Dresdner RV  war aus dem Männerwettbewerb (34 Boote) das Boot 33 von besonderem Interesse. Unter Anleitung von unserem Uwe Lätsch hatten sich seine Sportler, die „Skullonauten“ der Fa. BSN Bautenschutz Nüske, intensiv auf ihre Rennen vorbereitet. Nach einem Sieg im Hoffnungslauf und einem zweiten Platz im Halbfinale ging es im Finale um alles. In hartem Bord- an Bordkampf musste das „Zielfoto“ über die erreichte Platzierung entscheiden. Nur 0,08 Sekunden, das sind Zentimeter, fehlten zur Silbermedaille. Die zum zweiten Mal erreichte Bronzemedaille fühlte sich wie der Sieger an. Herzlichen Glückwunsch! Wie wir von Uwe erfahren haben, wollen die Vier im nächsten Jahr wieder angreifen. Dann soll es um das oberste Treppchen gehen!

Neben dem sportlichen Teil hat sich die Veranstaltung zu einem richtigen kleinen Volksfest gemausert. Eine große Zahl von Besuchern erlebte im Sportzentrum Blasewitz ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Tanzdarbietungen und Zirkus, mit einer Benefiz-Tombola mit Preisen für Groß und Klein, (alle Preise gesponsert), mit Luftballonverkauf. Auch Informationsstände rund um die Themen Sport, Bildung, Prävention und Krebs waren immer gefragt. Zur Freude auch der zahlreichen Kinder gab es Hüpfburg, Kinderschminken, Sport- und Spielgeräte. Und nicht vergessen, auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. An den Grillgeräten wurde eifrig gebrutzelt, an Kuchenbuffets gab es eine reichliche Auswahl. Das schöne Wetter trug dazu bei, dass auch der Bierhahn immer im Einsatz war.

Allen Ausbildern, Organisatoren und vielen sonstigen Helfern  wurde im Vorwort zum Programmheft der Regatta auf das Herzlichste für ihren Einsatz bei der Vorbereitung der Regatta, der Durchführung der Trainingseinheiten sowie der Absicherung des Regattatages gedankt. Das dabei gezeigte Engagement (weit über das normale Maß hinaus) kann nicht hoch genug bewertet werden. Danke für die tolle Sache!

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22. Deutsche Sprintmeisterschaften in Münster

Sprintmeister für Lukas Nitzsche und Elias Warkus im SM 2- A
von Gregor Daberstiel

Auch bei den diesjährigen deutschen Sprintmeisterschaften ging der Dresdner Ruderverein mit insgesamt sieben Booten an den Start. Nach den knapp sieben Stunden Autofahrt am Freitag begrüßten strahlender Sonnenschein, Schiebewind und fabelhafte Wasserbedingungen die Sportler und Zuschauer am diesjährigen Austragungsort der Ruderregatta, dem Aasee in Münster.

 

MünsterSprintmeister

Riesige Freude über den Meistertitel
Foto: Dieter Lembke

Am nächsten Morgen begannen die Vorläufe für sechs der sieben gemeldeten Boote und endeten um 13:00 Uhr mit dem Vorlauf des Männer Achters. Leider konnte keines der sechs Boote auf direktem Wege in das Finale bzw. Halbfinale gelangen, so dass alle noch am selben Tag in die Hoffnungsläufe mussten. Glücklicherweise qualifizierten sich so alle Boote, ausgenommen der SM 4x A von Justus Böttcher, Leon Roggenland, Ferdinand Auerswald und Franz Weber, noch für die am nächsten Tag anstehenden Finals und Halbfinals.

Circa 14 Stunden nach dem letzten Rennen am Samstag begannen auch schon die ersten Halbfinals am Sonntag. Julius Frederik Eggenstein und Albert Martin Kubista qualifizierten sich im JM 2x B für das B-Finale, in dem sie schlussendlich den zweiten Platz belegten. Beide fuhren mit ihren Teamkollegen Johann Svoboda, Leonhardt Häberlein und Casimir Altmann auch im B-Doppelvierer im Finale auf den 4. Platz. Durch ein zu dünnes Starterfeld konnte der ungesteuerte A-Doppelvierer um Albert Martin Kubista, Johann Svoboda, Gregor Daberstiel und Daniel Mast direkt im Finale mitfahren und sich mit dem 4. Platz fast eine Medaille ergattern. Stefan Hettwer gelang es, in seinem Einer auf den 4. Platz im B-Finale zu rudern.

Nach einem 2. Platz im Vorlauf, in dem jedoch nur der Erste direkt ins Finale kam, und dem ersten Platz im Hoffnungslauf fuhren Lukas Nitzsche und Elias Warkus im SM 2- A ein grandioses Rennen, welches sie mit einer Siegerzeit von 1:01,72 auf dem Ersten Platz beendeten und deutsche Sprintmeister 2018 wurden. Herzliche Glückwünsche! Beide durften dann nochmal im Achter an die Riemen und gemeinsam mit Ferdinand Auerswald, Leon Roggenland, Daniel Mast, Justus Böttcher, Franz Weber und Gregor Daberstiel sowie Steuerfrau Tina Illmann das B-Finale ausfahren. Am Ende fuhr der Achter mit einer Zeit von 56,69 auf den 6.Platz.

Am Ende haben wir mit einem Sprintmeisterschaftstitel und vielen 4. Plätzen große Erfolge feiern können und freuen uns auf die nächste Sprintmeisterschaft.

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Wie kommt unser Nachwuchs ins Bootshaus?
von Volker Slavik

 

Das neue Schuljahr hat im August begonnen, für einige Schüler sogar verbunden mit einem Schulwechsel. Für mich heißt das, in die Schulen zu gehen, um nach geeigneten Kindern Ausschau zu halten, um ihnen unsere schöne Sportart vorzustellen und sie zum Probetraining einzuladen.

Seit ein paar Jahren führen wir die Sichtung in Kooperation mit den Schulen in Vorbereitung auf das Regionalfinale im Ergometerrudern  „Jugend trainiert für Olympia“ durch. Wir heißt, der DRC und unser Verein. Dazu sind wir mit den Ruderergometern unterwegs und lassen die Schüler nach einer kurzen Einweisung rudern. Diese Form der Werbung ist sehr aufwendig, hat aber den Vorteil, dass die Kinder gleich eine richtige Vorstellung vom Rudern bekommen. Wir sind ja die, „die rückwärts schnell vorwärts kommen“ und keine Kanuten. Für die Schulen ist diese Variante ebenfalls sehr effektiv, denn sie wollen ja eine schlagkräftige Schulmannschaft zum Regionalfinale stellen.

Die Sichtung umfasst die 5. und 6. Klassen. Über 15 Schulen haben sich bei uns gemeldet und wollen mit dabei sein. Bei der Terminabsprache bitte ich immer, dass alle erforderlichen Klassen an einem Tag hintereinander dran sind, um den Aufwand gering für beide Seiten zuhalten, und es klappt auch. Von November bis Januar werden wir  in den Schulen unterwegs sein. Am 12.Februar 2019 ist dann das Regionalfinale im Ergometerrudern „Jugend trainiert für Olympia“. Bis dahin sehen wir ca. 2.500 Kinder in Aktion und laden natürlich Talente und Sportwillige zum Probetraining ein. Das Interesse für unseren Sport ist bei den meisten Kindern sehr groß, aber nicht jedes Talent kommt auch im Bootshaus an – leider.

Der Tagesablauf sieht in etwa so aus: Für eine dreizügige Schule sind das sechs Sportstunden, also eine Sichtung von ca. 160 Schülern und so geht es: >> Ergometer aufbauen >> vorstellen  >> erwärmen >> und dann auf den Ergos das rudern erklären >> rudern lassen >> Zeiten notieren >> wenn die Zeit reicht, noch eine Staffel fahren – oft eine echte Herausforderung. Zum Glück hatte ich  im letzen Jahr viel Unterstützung. Neben Herrn Löffler vom DRC halfen tatkräftig Heike Gawer und Bernd Licker mit. Danke. Ich hoffe, wir bekommen das auch dieses Jahr gemeinsam so toll hin.

 

Ein herzliches Dankeschön an euch alle, die ihr immer unermüdlich neue Talente zu uns in den Verein bringt!

Euer Vorstand

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Bocksbeutelregatta 2018   am 13.10.18

Goldener  Herbst in Würzburg
von Jens Licker

Bei spätsommerlichem Kaiserwetter starteten wir auch in diesem Jahr mit einer  leider nur recht kleinen sächsischen Delegation zum großen Ruder – Halali auf der wunderschönen Mainstrecke zwischen Randersacker und Würzburg. Urlaubsbedingt mussten wir auf unseren etatmäßigen Schlagmann „Deubi„ verzichten und rückten alle einen Platz Richtung Heck. Für den freien Bugplatz gelang es uns, mit Christian eine gute Verstärkung zu begeistern – einem Wiederholungstäter, haben wir doch in den Vorjahren schon öfters mal gemeinsam den Main aufgewühlt. Dank seiner „Bonus – Jahre„ gingen wir in der AK 55 an den Start. In einem schönen Rennen konnten wir uns gegen fünf Boote durchsetzen und neben der goldenen Siegerplakette auch jeder einen „Bocksbeutel„ in Empfang nehmen.

Der erste Platz mit 24 sec Vorsprung und der viertbesten Zeit aller 26 Boote konnte sich sehen lassen

Am späten Nachmittag starteten wir dann noch mal im Achter über die 4,5 km lange Strecke. In einem recht „zusammengewürfeltem“ Fledermaus–Achter mit unseren Freunden von der TU ging uns dann leider etwas die Luft aus. Trotz einer recht gelungenen Fuhre mussten wir uns einer starken einheimischen Renngemeinschaft geschlagen geben. Gemeinsames Training zahlt sich oft doch aus.

Insgesamt eine sehr schöne, gut organisierte und toll besuchte Veranstaltung. 280 gemeldete Boote !!!! zu einer Langstreckenregatta. Da hat man mit Blick auf unseren Elbepokal (14 Tage später) schon eine kleine Träne im Auge.

Sicher liegt Würzburg etwas zentraler als unser schönes Elbflorenz, aber das ist, nicht nur meiner Meinung nach, nur die halbe Wahrheit. Da sollten seitens unseres SERV dringend zeitnah Ausschreibung, Organisation der Regatta und das räumliche Umfeld auf den Prüfstand. Neue Ideen sind gefragt – 68 gemeldete Boote können einfach nicht befriedigen, aber das ist schon wieder eine andere Veranstaltung ……..

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      ©  2018  Dresdner Ruderverein e.V. 20181112_28_18

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