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Liebe Mitglieder !

Bitte beachtet
folgende Hinweise:

Neue Veranstaltung
im Verein!
Tanzabend  mehr...

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Neue
Ruderordnung
aktuell ab 2016
hier...

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Willkommen beim Dresdner Ruderverein e.V.

Aktuelles

Mitteldeutscher Meister 2018
Der TK-Achter Dresden (DRC-RuderAchter)!
von Dieter Lembke (Text/Fotos)

IMG-20180303-WA0014Dieses Wochenende fanden die Mitteldeutschen Meisterschaften im Ergometerrudern in Leipzig statt. Auf den Ruderergometern ging es über 300m heiß her. Am Ende konnten wir uns mit der besten Zeit im Vorlauf und auch im Finale gegenüber der starken Konkurrenz aus dem WurzenAchter und dem Team aus Leipzig durchsetzen und uns damit den Titel sichern.

IMG-20180303-WA0011Die Neuzusammenstellung der Teams des Dresdner Ruder Club 1902 e.V. und des Dresdener Rudervereins und die harte Arbeit über den Winter haben sich gelohnt. Im Anschluss an die Siegerehrung haben wir deshalb feierlich den Lizenzantrag für die RBL - die Ruder-Bundesliga 2018 - direkt an den Liga-Manager Boris Orlowski übergeben. 

Damit ist es offiziell: Auch 2018 stellt Dresden einen starken Achter für die Bundesliga im Rudern. Wir freuen uns auf viele spannende Rennen in dieser Saison!

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Zum Jahresabschluss
von Klaus Kirschner

(Text/ Fotos, unter Verwendung von Einzelheiten aus Ina Kalders Bericht)

Der Termin unserer traditionellen Jahresabschluss- und Siegerfeier war sehr lange bekannt und wurde in jedem Heft der Ruderblätter veröffentlicht. Auch im Bootshaus waren überall Plakate angebracht, die auf diese wichtige Veranstaltung im Leben unseres Vereins hinwiesen. Damit alle Ruderkameraden und -innen dabei sein konnten, wurde der Termin extra um ein Woche Richtung Jahresende verlegt. Der Sonnabend, 25.11.2017 war ein guter Termin. Und dennoch war die Anzahl der Besucher mit nur knapp 60 Sportlern ernüchternd. Vor allem aus dem Erwachsenenbereich fehlten völlig unverständlich viele. Gut, dass wenigstens die Jugend in großer Zahl dabei war und offensichtlich guten Appetit mitbrachte. Ihr Sturm auf das auch in diesem Jahr sehr gute warme und kalte Buffet war eine sportliche Leistung.

Diejenigen aber, die dabei waren, brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Es wurde ein gelungener Abend, bei dem neben den vielen offiziellen Teilen wie schon erwähnt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam. Doch beginnen wir der Reihe nach. Der festliche Jahresabschluss begann mit der Begrüßung aller Anwesenden und insbesondere der Ehrenmitglieder des Dresdner Rudervereins durch unsere Vorsitzende Ina Kalder. In emotionalen Worten erinnerte sie an unseren Ruderkameraden Hellmuth Krieger, den wir im vergangenen Jahr durch tragischen Tod verloren haben. Zum Gedenken und auch zum Danken erhoben alle Anwesenden Ihr Glas.

In ihrer anschließenden Rede ließ sie noch einmal alles Revue passieren. All die Erfolge und vielfältigsten Aktivitäten des Jahres 2017 kamen zur Sprache. Insgesamt ein beeindruckendes Ergebnis, unvorstellbar, was wir in der vergangenen Saison wieder alles erreicht haben. Gestartet sind wir  2017 mit der Neujahrsbarkenfahrt und dem Vereins-Ergo-Cup, gemeinsam mit der TU Dresden und auch zum ersten Mal in den Räumen der TU. Eine gute Gemeinsamkeit, die es fortzusetzen gilt. So gut vorbereitet folgten die Mitteldeutschen Ergo-Meisterschaften  in Leipzig. Zwei Siege wurden errungen und fünf weitere Podestplätze. Nächster Prüfstein waren die Schwimmwettkämpfe der Ruderer in Pirna. 37 Teilnehmer errangen 22 Medaillen. Leider ging der Staffelpokal verloren.

Erster großer Höhepunkt des Jahres war das einwöchige Winterlager der Ruderjugend Mitte Februar-wir haben ausführlich darüber informiert-ein Kraftakt für alle beteiligten Übungsleiter und Betreuer, den es nicht hoch genug zu würdigen gilt.

Nun war die ruderfreie Zeit auch schon vorbei. Als letzter Winterwettkampf auf dem Trockenen fand die Talentiade statt, ein Pflichtwettkampf für die 11-14-jährigen mit verschiedenen athletischen Übungen.

 Dann endlich rudern: Die Freiluft-Rudersaison wurde mit dem Arbeitseinsatz „Steg ins Wasser“ am 25. März eröffnet, an dem sich erfreulich viele Mitglieder beteiligten, und nachmittäglichem Anrudern. Boote aller Altersklassen trafen sich um 15 Uhr in Höhe der Hosterwitzer Kirche zum offiziellen Startschuss in die Rudersaison 2017. Das Frühjahr begann mit LS-Regatten in Passau, Fürstenwalde, Leipzig, dann folgten Frühjahrsregatten in Grünau, Bernburg, Eilenburg und Dresden. Sommerregatten fanden in Lobenstein und als Bundeswettbewerb In Brandenburg statt. Bei letzterem entfiel diesmal die überlange Anreise, unsere Sportler dankten es mit drei Finalplätzen und Helena Retzke und Cate-Lynn Rochow wurden sogar Bundessieger im 2x der AK 12/13. Albert Martin Kubista und Johann Svoboda schafften Platz 2 im 2x der AK 13/14. Eine großartige Leistung. Unsere Sportler am Stützpunkt Cotta ruderten in Krefeld, Essen, Hamburg und München. Sina Kühne war in Trainingslagern in der weiten Welt unterwegs: Spanien, Aserbaidschan, und zur  U23 WM in Bulgarien.

Sina Kühne wurde im zeitigen Frühjahr deutsche Kleinbootmeisterin im 2- mit Partnerin Katja Rübling vom DRC, gewinnt mehrmals im 4- und im 8+. Zur Deutschen Meisterschaft in München erkämpft sie zwei Silbermedaillen im 2- mit Katja und im 8+.

Besonders freut uns als Verein, dass Sina den Kaderstatus für die Nationalmannschaft U23 geschafft hat. Hartes Training und das Absolvieren unendlich vieler Tests haben sich ausgezahlt. Zur WM in Plovdiv belegte der Frauen-Achter Platz 4. Wir sind sehr stolz auf unsere Sina.

Zu der großen Menge weiterer Ereignisse aus Leistungs- und Breitensport sowie geselligem Leben gehörten im  Ruderjahr 2017 eine große Zahl von Herbstregatten, wie die Landesmeisterschaften in Eilenburg (fünf Titel für unseren Verein), die FISA-Masters Regatta auf dem herrlichen Bleder See sowie für Katha Schubert die Teilnahme an den “World Masters Games“ in Neuseeland, als einem Ereignis der ganz besonderen Art. Katha kehrte mit einer Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille nach Hause zurück.

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Während der Ansprache von Ina Kalder. Foto: Klaus Kirschner

Achterregatten gab es in Prag und Wien, unsere Junioren/innen waren dabei. Zur Sprintmeisterschaft in Salzgitter konnten Lukas Nitzsche und Frederiko Bauke Boavida Silber im 2x der Junioren A gewinnen. Zum Abschluss der Regattasaison starteten wir  schließlich bei den Langstreckenregatten in Würzburg, Leipzig und Dresden mit dem Elbepokal. Gegenüber 2016 wurde die Siegstatistik 2017 vor allem durch die erfolgreiche Trainingsgruppe der Jungen und Mädchen mächtig aufgepeppt. 129 Siege stehen 74 Siegen im Vorjahr gegenüber. Das Sommerlager als traditioneller Höhepunkt in der Jugendarbeit trug entscheidend dazu bei, die Kameradschaft unter den jungen Sportlern zu festigen.

Die Breitensportgruppen ruderten zu Wanderfahrten auf der Elbe in beide Richtungen, waren im Spreewald, auf dem Balaton und zu Pfingsten in Holland unterwegs. Eine ausführliche Übersicht ist diesen Ruderblättern beigefügt. (siehe Seite 31 ff.) Das Landeswanderrudertreffen, von Dr. Bernhard Trui organisiert, führte von Decin nach Meissen. Für eine gute Sache „Rudern gegen Krebs“ engagierten sich auch in diesem Jahr wieder viele Teilnehmer. Spektakuläres Ereignis war der 1. Dresden-Rowing-Cup, ein Achter-Langstreckenrennen im Rahmen des Stadtfestes Dresden. Sechs Achter starteten in einer versetzten Startreihe vor dem „Blauen Wunder“ und erreichten ihr Ziel vor der „Brühlschen Terrasse“ vor vielen tausend Zuschauern.

Und dann gab es natürlich noch die vielen wöchentlichen Ausfahrten in unserem eigenen Ruderrevier. Diese Aufzählung könnte man beliebig fortsetzen. Alle Aktivitäten sind mit einer großen ehrenamtlichen Tätigkeit und großem Engagement verbunden. Zum Abschluss ihrer beeindruckenden Rede dankte deshalb Ina Kalder allen Mitgliedern und Helfern, die sich mit großen und kleinen Taten für unseren Verein eingesetzt haben. Ihr Dank galt besonders den Trainern und Übungsleitern, den Fahrern, Betreuern und Helfern zu den Regatten, den Schiedsrichtern, unserem Bootsbauer, den Eltern.

Ein Extralob geht an unseren Trainer Volker Slavik, der sich sehr gut in seinen neuen Job eingearbeitet hat. Mit kleinen Geschenken wurden viele geehrt. Recht beliebt dabei die Ruderwandkalender für die neue Saison. Ganz prima die Schilderung der Junioren in einer kleinen freien Rede von ihren Regattaerlebnissen und –eindrücken. Eine Sache, die Schule machen sollte und auch Ausgangspunkt für mehr Berichte für unser Mitteilungsblatt sein kann.

Damit war der offizielle Teil der Saisonabschlussfeier vorbei. Das Buffet wurde eröffnet. Der Warmanteil kam nach den guten Erfahrungen des vergangenen Jahres auch diesmal von der Fleischerei Lippmann aus Laubegast, pünktlich und ohne Fehl und Tadel. Eifrig wurde allem zu gesprochen. Viele hatten sich bei der Gestaltung  des Kaltanteils liebevoll beteiligt, Obst und Salate sowie viele phantasievolle kleine Snacks kamen sehr gut an. Leider blieb eine große Menge der Speisen übrig. Die mangelhafte Beteiligung vor allem der Erwachsenen war der traurige Grund dafür und gegenüber den fleißigen Küchenhelfern eigentlich unverantwortlich und richtig unfair. Dennoch bildeten sich an den einzelnen Tischen, die auch diesmal mit wunderschönen weißen Alpenveilchen geschmückt waren, kleine Plauder- und Diskussionsrunden. Nochmals sei betont, dass es für alle, die den Gang ins Bootshaus nicht gescheut hatten, ein gelungener Abend war.  Auf in die neue Saison!

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43. Elbepokal mit 22 Rennen
von Volker Slavik

Am 28. Oktober fand zum 43. Mal der Elbepokal statt. In der Einladung an alle Vereine stand: „Unsere Regattastrecke führt von Pirna, am Anfang der „Sächsischen Schweiz“, bis nach Dresden-Blasewitz zur ältesten Hängebrücke „Blaues Wunder“. Entlang an einer, zum Teil unberührten Natur. Dresden, die Landeshauptstadt empfängt die Ruderer mit einer tollen Ruder-Live-Kapelle. Wir haben, wie immer, vier Pokal-Rennen ausgeschrieben. Und als große Überraschung bekommen die zwei zeitschnellsten Achter einen Preis. Ihr seht, Dresden ist zu Ende der Saison eine Reise wert.“

Es kamen 22 Rennen zustande. Der erste Start erfolgte 11:40 Uhr. 14:30 Uhr ging das letzte Boot auf die Langstrecken-Reise. Der Elbepokal ist für viele der letzte Test im Großboot vor dem langen Wintertraining. Der Dresdner Ruderverein war mit fünf eigenen Booten und vier in Renngemeinschaft am Start. 5000 m Streckenlänge galt es bei doch schon recht frischen Bedingungen zurückzulegen. Am Ende des Tages konnten sich vier Boote von und mit uns über einen Sieg freuen.

Herzlichen Glückwunsch!

  • Rennen 6 / MM 4x+ C-Gig: Thomas Deubner, Thomas Johne, Thomas Merz, Jens Licker, Stm. Jannes Slavik
  • Rennen 8 / MW 4 in Rgm: Katharina Schubert
  • Rennen 10 / MW 8+ in Rgm: Catharina Stöckmann und Kathrin Geffers
  • Rennen 17 /Jung 4x+ 13/14: Albert Martin Kubišta, Julius Frederik Eggenstein, Moritz Benjamin Sachse, Johann Svoboda, Stm. Casimir Altmann

Unser herzlicher Dank gilt den Organisatoren des Sächsischen Elbe-Regattavereins und allen Ruderkameradinnen und Ruderkameraden, die sich aus den ausführenden Rudervereinen für die Durchführung der Regatta zur Verfügung stellten. Alle waren mit großem Engagement dabei.

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Das  Neue Jahr 2018 bringt neue Bauaufgaben zum Erhalt unserer Anlagen und Einrichtungen
von Volker Strobel/ Beauftragter Bau DrRV

Beginnen müssen wir natürlich mit den Restleistungen aus dem vergangenen Jahr, vor allem zur im August angefangenen Maßnahme Terrassenerneuerung über dem Ruderbecken im Auftrag des Eigenbetriebes Sportstätten (EBS). Die Terminstellung “Fertigstellung und Übergabe an den Nutzer Dresdner Ruderverein im Jahre 2017“ wurde nicht eingehalten. Unabhängig vom Terminverzug sind vor allem qualitative Mängel erkennbar, die uns zu denken geben. Das stehende Wasser auf der Dichtung wurde durch uns als Verein und Nutzer gegenüber dem EBS angezeigt mit der Bitte, den Mangel durch höhenmäßige Anpassung des Abflusses abzustellen.

Der EBS wies unsere Hinweise zurück mit der Begründung, die Lösung sei ausreichend. Die Wahrheit wird sich nach einer längeren Frostperiode zeigen. Weiterhin bedenklich ist der zügige Wasserabfluss auf den Deckenfliesen. Hier stehen Pfützen Tage nach Regenereignissen ohne Abfluss. Das kann ebenfalls nicht befriedigen. 

Da die bereitgestellten Hochwassermittel nach dem HW 2013 bis März/2018 endgültig verfallen, will der Eigenbetrieb noch Malerarbeiten im Ruderbecken und Teilen der Kellerräume bis zum 31.03.2018 durchführen. Die Ausführung soll im Zeitraum vom 26.02. bis 23.03.2018 erfolgen. Dieser Ausführungszeitraum behindert unsere Wintertrainingssaison. Dies wurde dem EBS angekündigt mit der Bitte, den Termin zu verschieben auf die Wassersaison. Die Haushaltssituation erfordert jedoch die Ablösung der Hochwassergelder bis 31.03.2018. Der Vorstand verständigte sich im Interesse der Werterhaltung, die Trainingseinschränkungen zu akzeptieren. Also ist das Ruderbecken vom 26.02.bis 23.03. 2018  für unsere Mitglieder nicht nutzbar.

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Abbrucharbeiten an der alten Betondecke des Ruderkastens. Foto: Klaus Kirschner

Am 17.10.2017 erhielt der Verein vom EBS die Aufforderung, ein Nutzungskonzept für die kommenden Jahre zu übergeben. Es ging vor allem um bauliche Perspektiven, die für die Entwicklung unseres Rudervereins von Bedeutung werden. Wir konnten das Papier mit dem Titel „Nutzungsanforderung des Dresdner Rudervereins“ am 13.12.2017 fertigstellen und an den EBS übergeben. Die Unterlage soll die Aufgabenstellung für weitere Planungen sein, beginnend mit einer Gesamtdarstellung der Zuordnung sämtlicher Bau- und Anlagenteile auf unserem Grundstück.

Die Nutzungsanforderungen unseres Vereins enthalten alle Bauobjekte für Neuinvestitionen und Werterhaltung, u.a. das Vereinshaus, die neue Bootshalle, das neue Funktionsgebäude, ein neues Skulllager, eine Ersatzterrasse am Landgraben, die weitere Verwendung der Garagen, die Verkehrsflächen (mit Park- und Abstellflächen für Bootswagen und PKW) auf unserem Gelände und letztlich unseren Sportplatz an der Tolkewitzer Straße. An diese Planungen sind hohe Anforderungen zu stellen. Zur Genehmigung der Neu- und Umbauten sind im Rahmen der Planungen Bauvoranfragen bzw. Stellungnahmen bei Anliegern, Betroffenen und Fachbehörden, vor allem von den Umwelt- und Wasserbehörden, einzuholen. Danach müssen diese so angeglichen werden, dass eine Baugenehmigung erteilt werden kann.

Dieser Prozess ist sehr zeitaufwendig und kann Jahre dauern.  Also müssen wir uns darauf einstellen, dass baurechtlich zu sichernde Maßnahmen in den kommenden Jahren nicht so schnell zur Ausführung kommen. Deshalb liegt der Schwerpunkt auf der Realisierung der Werterhaltungsmaßnahmen, u.a. die Dacherneuerung unseres Vereinshauses (es ist über 80 Jahre alt) oder die Erneuerung der Sanitärräume mit Frauen- und Männerduschen. Im Frühjahr laufen die Haushaltsrunden im EBS und es bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen aus unserem Antrag für 2018 finanziell gesichert werden.   

Letztlich möchten wir in diesem Jahr noch einen Schönheitsfleck auf unserem Parkplatz beseitigen, den Container für die Skulls. Die Skulls in diesem wurden beräumt bzw. entsorgt, der zweite Container auf dem Sportplatz fasst derzeit die restlichen Skulls für unseren Bootspark. Die Bedenken, dass nur wegen des Containers ein neues Skulllager entsteht sind ausgeräumt – das neue Skulllager ist Bestandteil der vorgenannten Nutzungsanforderungen unseres Vereins gegenüber dem EBS. Nach dem Abtransport des Containers entsteht für uns mehr Abstellfläche für Fahrzeuge und Bootswagen. Und noch eine Anmerkung in eigener Sache: Sollte ein Vereinsmitglied Interesse am Container haben (Eigenheimbauer) oder Interessenten kennen, meldet sich bitte bei unserem Vorstand.

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Unser traditioneller Vereinswandertag
Von Goppeln zur Eutschützer Mühle
von Peter Jungnickel

Mittwoch, 22. November. – Buß- und Bettag anno 2017 in Sachsen – 20 weibliche und männliche Ruderer sowie ein Hund, - unbelastet von Sünde und Schuld, deshalb nicht büßend und betend an diesem Tag - sondern dankbar die anmutigen Schönheiten der Natur am südlichen Rand Dresdens bestaunend - versammelten sich 10:30 Uhr an der Endhaltestelle der Buslinie 75 in Goppeln. Durch unseren bewährten Wanderleiter Joachim Lätsch gewissenhaft vorbereitet, gab dieser das im Vorfeld mit dem Gasthaus „Eutschützer Mühle“, dem Ziel unserer Wanderung, ausgehandelte Speisenangebot bekannt, nahm die Bestellungen auf und übermittelte diese per Handy ans vorgenannte Gasthaus. So konnte sich dort das emsige Personal gut auf unseren Appetit vorbereiten. Bevorzugt waren „Vegetarische Nudelpfanne mit gebratenen Pilzen“ sowie an zweiter Stelle „Zanderfilet gebraten“.

Mit dieser frohen Erwartung begann das Laufen – vorbei an alten, wieder schön hergerichteten Bauernhöfen auf der Pirnaer Straße nach  Rippien, weiter auf der Sommerschuhstraße und dem Gohligweg zur Luna-Park-Aussicht, von dort die herrliche Sicht zum böhmischen Deciner Schneeberg, zum Geising sowie zum Kahleberg im Osterzgebirge und zum Lerchenberg im Südwesten genießend.

Nach kurzer Wegstrecke erreichten wir die Goldene Höhe mit der etwa vier Meter hohen „Nagelschen Säule“, einem 1865 errichteten Landvermessungspunkt, hergestellt aus vor Ort abgebautem  Sandstein. Die Sonne schien hell. Der Wind blies heftig über die Höhe. Opfer wegen Unterkühlung waren dennoch nicht zu beklagen Die Aussichten in alle möglichen Richtungen waren traumhaft. Eine Verschnaufpause wurde sich gegönnt bevor der Abstieg zur „Eutschützer Mühle“ erfolgte.

Nach ausgezeichneter Bewirtung mit Speis‘ und Trank waren alle ob der gemeisterten Anstrengungen mit sich und mit dem Wanderleiter Joachim Lätsch zufrieden und bewältigten den abschließenden Verdauungsspaziergang bis zur nächstgelegenen Haltestelle der Öffentlichen Verkehrsmittel ohne Zwischenfälle.

Joachim Lätsch hat uns wieder auf ein Stück nächstgelegene, liebenswerte Heimat aufmerksam gemacht. Dafür danken wir ihm herzlich und denken dabei an den persönlichen Aufwand, den er mit der Organisation auf sich nimmt, sei es das Entwickeln der Wanderroute, das Ablaufen der Strecke im Vorhinein, die Zeitplanung sowie die Absprachen mit einem geeigneten Bewirtungsunternehmen.

Zwanzig Sportfreundinnen und Sportfreunde nutzten die Gelegenheit, soziale Gemeinschaft und Zusammenhalt zu pflegen, Gedanken auszutauschen, sich mitzuteilen, sich näher zu kommen – all das, was zu Glück und zu Zufriedenheit beiträgt – und wünschen sich für den nächsten Vereinswandertag noch mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer

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IN MEMORIAM   Otto G. Schäfer   18.5.1937 - 13.11.2017

Wir trauern um unser Mitglied Dipl.-Kfm. Otto G. Schäfer
von Dr.-Ing. Jürgen Krause

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der wenige Monate nach seinem 80. Geburtstag in Schweinfurt für uns unerwartet verstarb.
Im Mai gratulierten wir ihm noch zu seinem 80. Geburtstag und würdigten seine besonderen Beziehungen zu unserem Verein. Anlässlich dieses Tages gratulierte die Stadt Schweinfurt ihrem Ehrenbürger in der Rathausdiele und würdigte seine Verdienste bis hin als geschäftsführender Gesellschafter und stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der Fa. FAG Kugelfischer. Sie dankte ihm für die Übertragung des Vermögens des Vereins der Otto-Schäfer-Stiftung e.V. mit wertvollen Sammlungen und weiteren Schenkungen an die Stadt Schweinfurt. Damit wusste er das Lebenswerk seines Vaters in guten Händen.

Mit einer großen Trauerfeier nahm die Stadt Abschied. Aufrichtige Dankbarkeit und größte Hochachtung galt ihm, der weit über Schweinfurt hinaus geschätzt wurde. Mit ihm verloren alle einen Freund und Förderer, dessen Verantwortungsbewusstsein, Ideenreichtum, Bescheidenheit und Bodenständigkeit sowie Freundlichkeit, Offenheit und Zuversicht unvergessen bleiben. Er wurde mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Bayrischem Verdienstorden für sein umfangreiches soziales und gesellschaftliches Wirken in vielen Stiftungen und Gremien ausgezeichnet.

Wir haben ihn als hilfsbereiten Ruderkameraden erlebt, der nach der Wende die Brücke vom alten Dresdner Ruderverein zum wiedergegründeten Dresdner Ruderverein schlug und uns beim Erhalt der Sportstätte und der anschließenden Sanierung entscheidend half.

Seiner Frau und Familie gilt unsere herzliche Anteilnahme. Wir werden das Andenken an ihn stets in Ehren halten.

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Winterglühen bei November-Wetter
Trotzdem gute Beteiligung
von Klaus Kirschner

Ja, mit Weihnachtsstimmung hatte das Anfangs wenig zu tun. Dunkle Regenwolken, dazu Dauerregen am Vormittag, außerdem noch Temperaturen um die 10° C ließen so etwas einfach nicht zu. Man musste sich bei der triefenden Nässe auch große Sorgen machen, ob das schon seit Tagen vorbereitete Lagerfeuer überhaupt zum Brennen gebracht werden kann und ob der Plausch in Vorbereitung der Festtage vielleicht sogar in das Bootshaus verlegt werden muss. Oder ob einfach alles ganz ausfällt.

Doch die Optimisten sollten Recht behalten. Petrus hatte ein Einsehen und schloss die Regenschleusen. Die schon im Vorjahr zu ungeheuren Ehren gekommene Hexensuppe begann zu brodeln, Saskia Mai und Brigitte Hempel zauberten zwei riesige Töpfe davon. Auf der ehemaligen Tischtennisbetonplatte entstand so etwas wie ein Tresen, Glühwein und Fettbemmchen und natürlich die Hexensuppe warteten auf ihre Besucher. Und die kamen mit Einbruch der Dunkelheit. Über 65 Mitglieder, Freunde und Förderer sowie Eltern und Geschwister waren der Einladung des Vorstandes gefolgt, ließen sich durch die widrigen Umstände nicht entmutigen und brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen.

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Ein mächtiges Sonnenwendfeuer in der Nacht. Foto: Klaus Kirschner

 

Denn allmählich wurde es direkt ein bisschen gemütlich, alles war in gedämpftes Licht getaucht und der Glühwein tat sein übriges. Die Frage aller Fragen war, werden wir das supernasse Holz des Lagerfeuers zum Brennen bringen. Wer da gedacht hatte, das schafft der Uwe nie, hatte die Rechnung ohne den Wirt, sprich Benzin und Uwe Lätsch gemacht. Der erste Versuch endete noch in einer mächtigen Verpuffung, aber allmählich züngelten bei den weiteren Versuchen da und dort Flämmchen und Flammen. Und dann war es geschafft, das Winterglühen machte mit einem mächtigen Feuer seinem Namen alle Ehre. Die Stimmung konnte nicht besser sein.

Alle fanden sich in kleinen und großen Gruppen zu einem Plausch zusammen, es gab ein Kommen und Gehen. Auch unsere erfolgreichste Ruderin des Jahres, Sina Kühne, konnten wir begrüßen. Es ergab sich ein interessantes Gespräch. Mit ihrer neuen Partnerin Alexandra Höffgen hat sie Anfang Dezember im Zweier ohne bei der LS in Dortmund gegen acht weitere Boote die Kaderüberprüfung gewonnen. Auf ihren weiteren sportlichen Weg dürfen wir sehr gespannt sein. Doch jetzt stand erst einmal Weihnachten vor der Tür, eine entspannte Zeit zum Ausruhen und zum Erinnern. Beim Auseinandergehen gab es gute Wünsche für ein schönes Fest und ein erfolgreiches Neues Jahr. Mit dem letztendlich doch sehr erfolgreichen Winterglühen war der gute Einstieg in die Festtage geschafft.

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Erforderliche Reparaturen an Booten und anderem Vereinseigentum
Weiterhin großer Reparaturaufwand
von Klaus Kirschner (nach Unterlagen v. J. Lätsch)

Wie ein roter Faden zieht sich durch die Ruderblätter die Berichtserstattung über erforderliche Reparaturen an Booten und anderem Vereinseigentum. Letzter Höhepunkt war die Auswertung der Saison 2016 (siehe Heft 4.2016), in der durch den laschen Umgang mit unserem Vereinseigentum soviel Schäden entstanden sind, dass ca. 675 Arbeitstunden erforderlich waren, um alle Schäden zu beseitigen.

Wer nun gedacht hatte, es würde sich nach diesem Weckruf etwas ändern, musste leider enttäuscht feststellen, dass auch im Jahr 2017 wieder über 550 Arbeitsstunden erforderlich waren, um unsere Bootsflotte am Laufen zu halten. Sicherlich sind eine Menge Reparaturen auch dem normalen Verschleiß geschuldet, denn Rudersport ist nun einmal Kraftsport, aber 17 Reparaturen an der Bootshaut (sprich Löcher im Boot) sprechen eine andere Sprache. Dazu gehören auch 36 Stück reparierte Skulls und 11 Stück reparierte  Riemen. Auch 15 Stück verbogene (!) Ausleger, sieben aufgefahrene Flossen sowie sechs fehlende Bugbälle mussten nicht sein.

Unser Verein ist in der glücklichen Lage, dass wir mit unserem Ruderkameraden Achim Lätsch einen sehr umsichtigen und handwerklich sehr geschickten Bootswart haben und damit viele Reparaturen gleich im Bootshaus erledigt werden können. Auch die komplette Überholung von 14 Booten gehörte 2017 dazu. Nicht umsonst ist Achim im vergangenen Jahr auf einem Bankett im Hilton-Hotel Dresden vom damaligen Innenminister Herrn Markus Ulbig für seinen enormen ehrenamtlichen Einsatz mit dem „Joker im Ehrenamt“ ausgezeichnet worden. (siehe Ruderblätter 4.2017) In der Laudatio für diese Auszeichnung wurde eingeschätzt, dass dadurch dem Dresdner Ruderverein jährlich zwischen 10 und 15 T€ zugute kommen. Ohne weitere Beitragserhöhungen wäre unser Verein nicht in der Lage, derartige Reparaturkosten zu stemmen, wenn jedes Mal die Boote in einer Werft repariert werden müssten.

Nach dem Studium der folgenden Reparaturübersicht geht der Appell an alle Mitglieder unseres Vereins, noch sorgsamer und pflichtbewusster mit unserem Eigentum um zu gehen. Denn es ist nicht auszudenken, wie wir mal ohne Bootsmeister dastehen würden, weil ihm einfach die Lust abhanden gekommen ist. Verständlich wäre es manchmal schon!!

Aus dem Reparatur-Tagebuch (In Klammern 2016):

Lackierte Skulls 30 x

 

Reparierte Steueranlagen 12 x

Reparierte Rollsitze 26 x   (62)

 

Erneuerte Bespannungen (Bug und Heck) 19 x

Reparierte Stemmbretter 26 x   (48)

 

Gewechselte Rollbahnen 11 x   (12)

Neue Dollen 6 x   (16)

 

Reparierte Bodenplatten (Gig und Barke) 6 x

Gewechselte Dollenstifte 8 x

 

Erneuerter Steuersitz 1 x

Bootsspanten 3 x   (18)

 

Ersetzte Luftkastendeckel 8 x

Nicht unerwähnt soll schließlich die Reparatur  von 10 Paar Ski für das diesjährige Winterlager sein, eigentlich eine besondere Motivation für unsere Jugendlichen.

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