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Wanderrudern

Nikolausfahrt 2017
oder
Wieder mal die Elbe runter, Glühwein auf dem Rücksitz
von Cony Rudolph

Wie oft ist die Elbe von Bad Schandau bis zum Bootshaus befahren worden?

Die Antwort kennt wohl keiner. Doch es gibt jedes Mal etwas Neues zu berichten, die Nuancen machen es.

Also von vorn: 07:25 Uhr trafen sich ca. 50 % der Teilnehmer im Bootshaus. Fahrtenleiter  Uwe Lätsch, Saskia Mai, Cony Rudolph, alle noch nicht richtig wach.

Nach einem mehr gemurmelten als gesprochenen „Guten Morgen“ sollten die ersten Vorbereitungen durchgeführt werden. Der Glühwein und der Kocher waren aus einem von zwei Schränken im Keller zu holen.

Der Fahrtenleiter wurde langsam munter, der Schlüssel öffnete das Schloss nicht. Freundliche bis nicht zitierbare Kommentare klangen aus dem Keller. Dies trieb mich nach unten. Auch meine Versuche, den Schrank mit der Aufschrift „Wanderfahrt“ mit dem angeblich richtigen Schlüssel zu öffnen, gelangen nicht. Letzter Ausweg: den Schlüsselverwalter des Schrankes, Thomas Johne, anzurufen. Dieser war dankbar für den telefonischen Weckdienst, versprach aber zu kommen. Alle drei standen wir vor dem Schrank, nur einer sagte nichts, Thomas. Dann erklärte er uns in aller Freundlichkeit (auch diese Zitate können hier nicht wiedergegeben werden, dieser Bericht wird ja auch von unter 50-jährigen gelesen) wir versuchten den falschen Schrank zu öffnen. Der daneben stehende Schrank mit der Aufschrift „Streusalz“  ließ sich natürlich mit dem Schlüssel problemlos öffnen. Es waren sogar alle benötigten Utensilien drin.

Die alles entscheidende Frage: Wooo issst daaas Streusalz?

Thomas wünschte uns dann, unter anderem, noch eine schöne Fahrt.

Zwischenzeitlich waren dann die anderen ca. 50% auch eingetroffen: Falk Schröter, Simone Schiwek und zwei Gäste aus Laubegast, Wolfgang Roscher und Dieter Heine.

Amadeus Schurz brachte seine Zugmaschine, VW Bus Allrad, mit. Einladen und aufsitzen und ab in den Sonnenaufgang auf der B 172 Richtung Pirna. Auf der Ebenheit zwischen Krietschwitz und Königstein strahlender Sonnenschein, sehr gute Sicht und alles leicht gepudert, einige wenige Schneeflocken sind liegen geblieben. Bad Schandau wurde erreicht und die Slipstelle am Fähranleger war frei, kein Kreuzfahrer versperrte das Einsetzen.

Die Kälte und der uns entgegen blasende Wind waren doch unangenehmer als erwartet. Die kurze Pause ohne anlegen am Lachsbach wurde genutzt, weitere Textilien auf den Körper zu schichten. Der Kocher wurde aus dem Sommerschlaf geweckt und begann den Glühwein zu erwärmen. Kurzes Aufflammen einer Decke inbegriffen

Weiter bis Königstein. Hier überholten uns Potsdamer Leistungssportler in einer Rennbarke mit Gallionsfigur und Soundanlage. Aus dieser erklangen Piratenlieder von Santiano! Wir sahen sooo was von blass aus. Wir müssen unsere Barke unbedingt aufrüsten!  Eine 7.1 Bose Anlage sollte Achim Lätsch bis zur nächsten Fahrt installiert haben. Alternativ reicht auch ein Orchestergraben.

Dann fuhren noch zwei Böhmische Kaffeefahrtschiffe vorbei, die Heckwelle war nicht von schlechten Eltern.

Bei der Betrachtung des Rathener Panoramas mit Lokomotive, Talwächer, Mönch und Bastei verdunkelte sich der Himmel, hielt aber noch. Hinter Rathen kurze PP. Kurz? Die Entledigung der Textilschichten und das anschließende Ankleiden, in der richtigen Reihenfolge wohlgemerkt, erforderte einfach seine Zeit.

Einsteigen, ablegen und mitten unter den Weißen Brüchen ging es los. Die Schneeflocken  waagerecht von Wehlen kommend und der Wind zeigten sich von ihrer besten Stärke. In Wehlen war der Schnee vorbei, der Wind blies uns weiter in den Rücken, also Gegenwind.

Obervogelgesang wurde passiert. Bis Pirna nichts, was zu berichten wäre. Dann Bruch des Dollenstiftes bei Falk. Voller Einsatz, zu stark gezogen. Wo rohe Kräfte walten, hält kein Dollenstift. Da nicht alle Plätze belegt waren, konnte von einem anderen Ausleger die Dolle abgeschraubt und an den defekten Ausleger an der Wesenitzmündung bei einem weiteren Halt wieder angeschraubt werden.

Der Wind ließ dann doch noch nach, und so sind wir beschaulich an Pillnitz vorbei gefahren.

An der Werft blieb der Mund offen. Wer kann sich erinnern, auf der Werft gleichzeitig vier Dampfer und vor der Werft einen fünften liegen zu sehen?

Die paar Meter bis zum Bootshaus waren dann auch noch geschafft. Hier trafen wir dann auch die Potsdamer Ruderfreunde mit Ihrer Rennbarke wieder.

In bewährter sicherer Manier hat Amadeus die Barke und an dann auch die unserer Gäste aus dem Wasser auf den Hof gezogen.

Jetzt noch aufräumen, Barke säubern, abstellen und abdecken.

Einhellige Meinung: durchfroren aber auch zufrieden die Fahrt beendet.

***

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