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Liebe Mitglieder !

Bitte beachtet
folgende Hinweise:

SPERRUNG
Saal und Veranda
2.-12. Dezember 2018
wegen

PARKETTARBEITEN

WINTER-
SONNENWENDFEIER
21. Dezember 2018
ab 18 Uhr

Regelung von
Bootsschäden
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Neue Veranstaltung
im Verein!
Tanzabend  mehr...

***

Ruderordnung
hier...

 

Wir fahren mit

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Willkommen beim Dresdner Ruderverein e.V.

Was sonst noch passierte

Sport Vital Woche vom 23. bis 27.September 2018
16 Jahre Seniorensportler auf dem Rabenberg
von Monika Wehr

Vor 50 Jahren wurde die „Sportschule des DTSB der DDR“  in waldreicher  900 m Höhenlage auf dem Rabenberg im Erzgebirge eröffnet und stand damals nur Olympia-Kadersportlern zur Verfügung.

Inzwischen ist es ein gut ausgebauter Sportkomplex für fast alle Sportarten und wird von Sportinteressierten aller Altersklassen bis zur den Nationalmannschaften  z.B.  Schwimmen, Rudern, Boxen, Gewichtheben, Leichtathleten, Volleyball  u.a. gern genutzt.

Auch die Senioren unseres Vereines nehmen ununterbrochen seit 16 Jahren an den „Aktivwochen 60 plus“  teil und es waren immer genug Teilnehmer für eine eigene Gruppe, in der die unterschiedlichsten auch nicht so gut beherrschten Bewegungsarten allen viel Spaß bereiten.

Denn wenn es mit dem Rudern nicht mehr so gut klappt, dann bekommt man auf dem Rabenberg nützliche Anregungen für Gesundheit und Bewegung in bekannten aber auch neuartigen nicht so bekannten Sportangeboten z.B. Yoga, Brainfitness,  Drums Alive, Zumba.. …..

Dieses Jahr waren alle Sporteinheiten besonders effektiv, methodisch und altersgerecht vorbereitet.  Und abends gab es dann noch Bowling, Sauna  und einen interessanten Spaziergang mit einer Waldpädagogin.

Ich freue mich schon auf den Kurs im nächsten Jahr, der vom 22. bis 26.9.2019 stattfindet und es wäre schön, wenn sich auch wieder „Neue“ dazu gesellen.  Dietrun Koch  (Tel. 0351/ 2690061) hat wieder die Organisation übernommen.

***

Radtour von München nach Venedig

Aller guten Dinge sind DREI
von Regine und Jochen Heinke

Seit der Eröffnung des Radfernweges München – Venedig im Jahre 2015 besteht neben der Via Claudia Augusta und dem Alpe-Adria-Trail eine weitere Möglichkeit, auf einem Radfernweg die Alpen zu durchqueren. Der gesamte Radweg ist im wesentlichen ein Puzzle bereits bestehender Teilstrecken, hat aber ein eigenes Logo. Die Via Claudia Augusta fuhren wir 2014, den Alpe-Adria-Trail 2016 und nun, nach weiteren zwei Jahren, wollen wir ein drittes Mal die Alpenüberquerung meistern.

Wir fahren am 27. Mai 2018 mit der Bahn nach München, flanieren in der Fußgängerzone zwischen Stachus und Isartor und essen beim Augustiner. Am nächsten Morgen sind wir schnell an der Isar. Den Kampfradlern, die zur Arbeit hetzen, weichen wir erfolgreich aus. Bald wird es ruhiger und Auen säumen den Fluss. Unser heutiges Ziel ist Lenggries, wobei wir auf 73km Strecke 250 Höhenmeter überwinden müssen, also eine Strecke zum Einradeln und zum Genießen der Voralpenlandschaft mit wunderschön blühenden Wiesen.  Eispause in Bad Tölz, bekannt durch seine prunkvollen Bürgerhäuser mit bayerischer Lüftlmalerei.

Das gemütliche Lenggries liegt schon im alpinen Bereich und so haben wir am nächsten Tag nur noch knappe 300 Höhenmeter vor uns. Den fjordartigen Achensee passieren wir auf separatem Radweg direkt am Ufer. Auf schwierig zu fahrender steiler und kurvenreicher Schotterpiste geht es 400 Höhenmeter hinab ins Inntal nach Jenbach. Auf dem Inntalradweg wechseln Abschnitte neben der Autobahn und ruhige Passagen mit schönem Panoramablick ab. Innsbruck, unser heutiges Ziel nach 96km, ist eine vielbesuchte Stadt. Mit etwas Mühe finden wir nur noch ein Hotel in gehobener Preisklasse, haben es dafür aber nicht weit zur wunderschönen Altstadt mit dem Goldenen Dachl.

Von Innsbruck zum Brenner sind auf 40km Strecke 800 Höhemeter zu überwinden. Dabei gibt es einige giftige Anstiege und vor allem starken Autoverkehr mit vielen LKWs. Das ersparen wir uns und fahren am nächsten Morgen mit der S-Bahn in rund 40 Minuten hinauf zum Brenner. Hier beginnt höchster Radfahrgenuss! Umringt von Alpengipfeln sausen wir auf geteerter Piste ins Tal hinab - ein Traum. Wir schieben unsere Räder durch die belebte Fußgängerzone von Sterzing, der nördlichsten Stadt Italiens. An der ehemaligen Burg Franzensfeste verlassen wir das Eisacktal und zweigen ins Pustertal ab.

Hier folgen wir dem Fluss Rienz bis kurz vor Bruneck. Wir müssen nochmal 2km kräftig in die Pedalen treten und erreichen nach 80km in St. Stefansdorf unsere Pension. In diesem Ort gibt’s keine Kneipe! Zum Glück haben wir noch was Essbares dabei und beim Wirt ergattern wir noch eine Flasche Wein. Zufrieden betten wir danach unsere müden Häupter.

Nächster Tag: Gutes Frühstück in der Pension, wieder ins Tal hinab, Wasser und Obst kaufen und weiter geht’s nach Toblach. Hier beginnt der 60km lange Dolomitenradweg, angelegt auf der Bahntrasse der ehemaligen Dolomitenbahn fernab vom Verkehr. Bis Cortina d´Ampezzo ist der Weg unbefestigt, aber bis auf wenige Ausnahmen sehr gut befahrbar. Wir passieren reizvolle Gebirgsseen und malerische Gebirgswiesen, erblicken an einem Aussichtspunkt die berühmten Drei Zinnen und erreichen am Passo Cimabanche auf 1530m den höchsten Punkt unserer Tour. Die folgende moderate Abfahrt führt durch ehemalige Bahntunnel, über tiefe Schluchten und bringt uns in das von Dolomitengipfeln umrahmte Cortina d´Ampezzo.

Im gemütlichen und preiswerten Hotel Olimpia finden wir Unterschlupf. Hier begegnet man originellen Typen, allesamt Sportsleute. Die Räder verschwinden nach 66km im Keller, denn morgen ist Wandertag. Nach drei Tagen radeln bei Hochsommerwetter gab es heute einen Sonne/Wolken-Mix, erfrischenden Wind und später einen kleinen Schauer.

Am nächsten Tag ist wieder Postkartenwetter. Mit dem Bus ein Stück durch das Tal und knapp zwei Stunden auf Serpentinenpfaden bergauf – danach erreichen wir hoch über dem Tal einen Panoramaweg. Umgeben von grandiosen Felsenmassiven wandern wir auf bequemem Pfad zurück zum Ort.

Nach Süden fallen die Alpen sehr steil ab. Bizarre Felsformationen und unergründliche Schluchten begleiten uns heute. Gleich zu Beginn unserer Tagesetappe passieren wir die Olympiaschanze von 1956. Traumhafte Fahrt auf dem „Bahndamm“ bis Pieve di Cadore. Weiter geht es auf einer spektakulären Serpentinenstraße ins Piave-Tal, dem wir nun folgen. Wolken ziehen auf, es wird stürmisch, dann entlädt sich ein Gewitter, welches uns knappe zwei Stunden unter ein Schuppendach zwingt. Wir bleiben leidlich trocken und schaffen es noch bis zum Lago di Santa Croce, wo wir im Ort Farra d´Alpago Quartier nehmen. Auf 80km Streckenlänge sind wir heute 850 Höhenmeter hinab geradelt.

Tags darauf starten wir mit einer Schussfahrt ins pittoreske Vittorio Veneto, wo uns typisch italienische Betriebsamkeit empfängt. Die Berge bleiben zurück. Begleitet von Obst- und Gemüsefeldern tauchen wir in die venetianische Ebene ein. Zahlreiche Einladungen zu einer Prosecco-Verkostung säumen den Weg. Nach 90km erreichen wir Treviso. Die Altstadt ist von Wasserläufen umgeben und dadurch vom modernen Teil der Stadt getrennt. Wir mischen uns unters Volk und genießen den Abend bei Speis und Trank.

Nun ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Zielort. Nach 50km sind wir 13:30 Uhr in Mestre. Machen uns landfein und fahren mit dem Stadtbus nach Venedig – eine bequeme und schnelle Verbindung vom Festland zur Lagunenstadt. Die geballte Menschenmenge konzentriert sich auf wenige Punkte. Durch ruhigere Gassen bummeln wir zum Markusplatz und lassen das Fluidum dieser einmaligen Stadt in uns hinein. Wieder in Mestre kaufen wir ein, essen in unserem B&B und planen die Heimreise. Noch ein erlebnisreicher Tag in Venedig, dann geht es – mit Zwischenübernachtung in München - heimwärts.

Fazit: Die Tour ist mit insgesamt 560km relativ kurz und daher auch für Leute, die nicht soviel Zeit investieren können oder wollen, für einen Trip über die Alpen sehr gut geeignet.

Sportlich Ambitionierte schaffen die Strecke in sechs Tagen. Ab Venedig gibt es bis München einen durchgehenden EC mit Fahrradstellplätzen, die allerdings im voraus reserviert werden müssen.

Es empfiehlt sich nicht, die Strecke umgekehrt zu fahren, da 500 Höhenmeter mehr zu bewältigen sind und es die Anstiege nach Cortina hinauf in sich haben.

Die meisten Leute  - auch junge - sind heutzutage mit dem E-Bike unterwegs. Anscheinend wollen immer weniger Menschen wissen, was in ihnen steckt. Wir mit unseren einfachen Rädern machen erstmal weiter wie bisher.

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      ©  2018  Dresdner Ruderverein e.V. 20181112_28_18

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