
Donnerstag, 02.07. – Endlich geht es los!
Voller Vorfreude und Aufregung trafen wir uns am frühen Morgen um 6:00 Uhr. Endlich ging es nach Münster zum Bundeswettbewerb, dessen Teilnahme wir uns mit vielen Wochen Training, harten Einheiten und erfolgreichen Qualifikationsrennen erarbeitet hatten.
Nach der siebenstündigen Fahrt stand am ersten Tag des Bundeswettbewerbs zunächst das Einrichten auf dem Programm. Wir bauten die Boote auf, lernten die Strecke bei einer kurzen Trainingseinheit kennen und richteten uns am Abend gemeinsam als Ruderjugend Sachsen in einer Turnhalle ein.
Am Abend gab es noch ein Teamtreffen, bei dem wir das kleine alljährliche Geschenk vom Team der Ruderjugend Sachsen bekamen und unsere Ziele für diesen Wettkampf besprachen.
Freitag
Der Tag begann für uns früh. Nach dem Frühstück liefen wir gemeinsam zur Regattastrecke und bereiteten unsere Boote vor.
Im Laufe des Tages fanden die Langstreckenrennen statt, deren Ergebnisse über die Finale am Sonntag entschieden. Die Resultate wurden bereits am Nachmittag bei einer Siegerehrung bekannt gegeben. Der traditionelle Einlauf mit Teamsprüchen und die großartige Stimmung auf den Tribünen sorgten für eine besondere Atmosphäre.
Für viele von uns war die Langstrecke ein Erfolg und motivierte uns zusätzlich für die Finalläufe der Bundesregatta am Sonntag.
Samstag
Der nächste Wettkampftag fand für uns an Land statt. Team Sachsen wurde in mehrere Gruppen eingeteilt und wir traten in verschiedenen athletischen Disziplinen gegen andere Teams an.
Am späten Nachmittag fand die Siegerehrung statt. Wir konnten uns über vier erste Plätze für sächsische Teams sowie einen dritten Platz freuen.
An diesem Abend hieß es: Taschen packen und früh ins Bett, damit wir ausgeruht in die Rennen der Bundesregatta am Sonntag starten konnten.
Sonntag
Der letzte Wettkampftag begann früh. Wir räumten die Halle, frühstückten ein letztes Mal gemeinsam im großen Verpflegungszelt und gingen anschließend zur Regattastrecke.
Über den Tag verteilt fanden unsere Rennen statt. Voller Aufregung feuerten wir unsere Boote an. Unser Team im Mix-Doppelvierer mit Steuerfrau: Lia, Selma, Lennox, Max und Steuerfrau Gwen gewannen im A-Finale und wurden Sieger zur Bundesregatta.
Nach den letzten Rennen bauten wir unsere Boote wieder ab und bereiteten den Hänger für die Heimreise vor.
Nach einem erfolgreichen und lehrreichen Wochenende sowie einer entspannten Rückfahrt kamen wir wieder in Dresden an.
Ich denke, am Ende können wir alle stolz auf uns sein. Hinter jedem von uns liegen viele neue Erfahrungen und hoffentlich auch eine Menge Spaß.
Kaja Kube
Anmerkungen des verantwortlichen Trainers
Herzlichen Glückwunsch an alle unsere Sportler, die sich für den Bundeswettbewerb qualifiziert und dort unseren Verein vertreten haben. Eure Leistungen haben gezeigt, dass sich konsequentes und hartes Training auszahlt – auch dann, wenn man sich im Training manchmal fragt: „Muss das jetzt wirklich sein?“ „Ja, das muss 😉“
Ein solcher Erfolg ist jedoch nur mit einem engagierten Trainerteam möglich. Mein besonderer Dank gilt Heike Gawer, die sehr viel Zeit, Kraft und Herzblut in unsere Mannschaft investiert hat.
Ebenso danke ich Amadeus, der uns ein Fahrzeug für den Sportlertransport zur Verfügung gestellt hat.
Ein herzliches Dankeschön geht natürlich auch an unseren Dresdner Ruderverein, der die Kinder- und Jugendarbeit stets unterstützt und immer für unsere Jugend da ist.
Volker Slavik
Trainer
Dresdner Ruderverein e.V.
























