Sommerlager 2026

Sommerlager 2026

Vom 06. bis 11. Juli 2026 fand das gemeinsame Sommerlager der USV TU Dresden und des Dresdner Rudervereins statt. Insgesamt nahmen 36 Sportler sowie vier Betreuer teil. Austragungsort war der Zernsdorfer Ruderverein, bei dem wir wieder sehr herzlich und freundlich aufgenommen wurden. Dafür möchten wir uns bereits an dieser Stelle herzlich bedanken.

Bericht von Felicitas Blochwitz

Zur Anreise nach Zernsdorf haben sich am Montagvormittag alle bei uns im Dresdner Ruderverein getroffen. Kurz vor elf ist dann der erste Bus losgefahren, um uns das Mittagessen rechtzeitig abholen zu können. In diesem Bus saßen einige der Junioren, von denen man dachte, dass man sie schon allein lassen könne, bis der Rest ankommt .

Als dann endlich alle da waren, gab es erst einmal Mittagessen, das wir wie immer im Vorfeld bestellt haben. Den Nachmittag nutzten wir, um alle Zelte und Boote aufzubauen. Unser Zelt wurde leider in Dresden vergessen, konnte aber noch rechtzeitig nachgeliefert werden.

Der Dienstag begann mit dem ersten Patentraining, bei dem die erfahrenen Sportler die jüngeren betreuen. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Meine Gruppe hat zuerst eine Stabilisationseinheit gemacht und ist anschließend laufen gegangen. Danach sind wir noch eine Runde im Gig Vierer gefahren. Am Nachmittag haben alle gemeinsam eine Runde „Capture the Flag“ gespielt. Das Gelände war zwar sehr uneben, doch trotz einiger Schrammen hatten alle viel Spaß.

Am Mittwoch fand – wie in jedem Sommerlager – unsere kleine Wanderfahrt statt. Dieses Jahr leider nicht ganz so lang, da wir zum Mittagessen wieder zurück sein mussten. Dafür konnten wir durch wunderschöne Kanäle rudern. Da am Nachmittag alle zu geschafft waren, um noch ordentlich zu trainieren, war es bei endlich sommerlichen Temperaturen Zeit für das Balancetraining. Dabei geht es nicht darum, zu kentern, sondern die Stabilität im Boot zu verbessern. Das hatte einer der Vierer bei der Wanderfahrt allerdings nicht ganz verstanden und ist deshalb in der Schleuse gekentert. Dabei ging leider ein Handy verloren. Alle Sportler blieben jedoch unverletzt und konnten schnell gerettet werden.

Nach dem Abendessen folgte um 22:30 Uhr ein weiteres Highlight: die Nachtwanderung. Wir Junioren hatten wie immer eine Strecke mit Knicklichtern vorbereitet und uns eine Geschichte ausgedacht – diesmal über eine Gruppe von Hexen. Die Kinder liefen anschließend in kleinen Gruppen durch den Wald und wurden dabei immer wieder erschreckt. Alle haben sich zumindest ein bisschen gegruselt – auch wir. Der Spaß ging fast bis Mitternacht, deshalb begann der Donnerstag eine halbe Stunde später.

Am Donnerstagmorgen stand erneut Patentraining auf dem Programm. Dieses Mal habe ich mit meiner Gruppe Krafttraining zum Lied Bring Sally Up gemacht. Anschließend haben wir noch zu verschiedenen Liedern getanzt. Am Nachmittag gingen die Kinder noch einmal aufs Wasser, bevor die Taufe begann. Das Motto lautete „Geschlechtertausch“. So erschienen alle Jungen in Tops oder BHs, was sehr lustig aussah. Es gab viele Täuflinge, die zunächst verschiedene Taufspiele und das Taufgetränk überstehen mussten, bevor sie kopfüber ins Wasser getaucht wurden und ihren Taufnamen erhielten.

Der Freitag begann mit einer kleinen Staffel, bevor noch einmal trainiert wurde. Diesmal bin ich mit einem Kind Zweier gefahren, um einige schwierigere Balanceübungen, wie die Standwaage, auszuprobieren. Nach dem Mittagessen stand ein Letztes Training auf dem Programm – für meine Gruppe im Einer. Danach durften endlich alle baden gehen. Dafür war es an den vorherigen Tagen etwas zu kalt, abgesehen vom traditionellen Frühschwimmen, das bei jeder Temperatur stattfindet.

Zum Abschluss spielten alle gemeinsam noch eine Runde Werwolf. Wir Junioren ließen den Abend anschließend mit einer entspannten Runde „Wahrheit oder Pflicht“ ausklingen. Leider konnten wir – anders als an den anderen Tagen – keine Karten mehr spielen, da diese bereits abgereist waren.

Am Samstag wurde schließlich alles zusammengepackt, was schnell ging, da wir die Boote bereits am Freitag abgebaut hatten. Zurück im Bootshaus in Dresden verlief auch das Abladen erstaunlich zügig.

Alles in allem war das Sommerlager wieder sehr gelungen, auch wenn das Wetter zu Beginn nicht ganz mitgespielt hat.

Felicitas Blochwitz

PS.:

Ein herzliches Dankeschön gilt dem gesamten Betreuerteam für die engagierte Betreuung unserer Sportler während des gesamten Sommerlagers.

Ein besonderer Dank geht an Frau John, die mit großem Einsatz unsere Verpflegung organisiert hat. Sie kümmerte sich um die Zusammenstellung und den Transport der Einkäufe sowie um die tägliche Versorgung mit dem Mittagessen.

Ebenso bedanken wir uns bei allen Eltern sowie bei Amadeus, die bereitwillig den Fahrdienst für die Hin- und Rückreise übernommen und damit maßgeblich zum Gelingen des Sommerlagers beigetragen haben.

Volker Slavik

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